Hörspiel-Blog

Holland-Tour: Wir machen mal Urlaub

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Dieses Jahr fällt unsere Urlaubsreise wieder einmal sehr kurz aus, aber immerhin besser als gar kein Urlaub. Wir haben das Beach Resort Makkum in Holland (Friesland) besucht. Direkt gelegen am Ijsselmeer. Für unseren Kurztrip haben wir uns ein wunderschönes Ferienhaus direkt am Wasser gegönnt. Neben den üblichen Freizeitaktivitäten wie lange schlafen, gemütlich Frühstücken und am Strand spazieren, hatten wir auch ein paar Tagesausflüge geplant. Als großes Finale dann einmal durch Amsterdam marschieren!

Der erste Käse

Ihr denkt vermutlich an das leckere Milchprodukt mit seinen vielfältigen Arten. Doch ich muss Euch enttäuschen. Der erste Käse war leider ein Kameradefekt direkt am ersten Tag der Ankunft. Meine Sony Alpha hat nur nicht mal einem Jahr Einsatz vorerst den Geist aufgegeben. Ich hoffe noch auf ein Akku-Problem. Aber das gilt es noch zu lösen. Ihr dürft dennoch durchatmen, denn wir haben einfach mit unseren Smartphones schöne Fotos und selbstredend auch Video geschossen. Oben drauf gab es auch ein großes Stück von Hollands bestem Gouda. Klingt einfallslos, war aber super lecker! Kann ich Euch nur empfehlen. Das Kilo kostet auch nur stattliche 11 Euro.

Land, Leute und jede Menge Boote

Wir haben uns die umliegenden Dörfer und Städte einmal näher angeschaut. Nummer Eins auf der Liste war Sneek. Mit gut 34.000 Einwohnern ist es gefühlt dennoch ein kleines charmantes Dorf mit vielen Wasseradern die sich durch das Zentrum der Altstadt schlängeln. Wer kein Auto hat, hat dafür mindestens ein Boot. Groß oder klein, egal. Zahlreiche Boutiquen, Cafés, Restaurants und sogar noch einen waschechten Vinyl & CD-Shop galt es zu bestaunen. Keine Hektik, nur Gelassenheit und Freundlichkeit. Sneek hat uns sehr gut gefallen.

Dann stand noch Makkum-City auf dem Plan. Und wir hätten Makkum beinahe verpasst, so wintzig ist das Dorf. Bei der Parkplatzsuche standen wir plötzlich vor einem Deichweg entlang des Stausees. Wo war die Stadt hin? Zuende! Die 3.500 Einwohner haben eine Vorliebe für kleine Häuser vorzugsweise aus rotem Backstein. Ein kleiner Marktplatz lädt zu allerlei Unterhaltung, Speisen und Getränke ein. Auch hier könnte man statt einer Wohnung auch einfach ein Boot bewohnen. Genug Wasserstraßen sind in jedem Fall vorhanden.

Video, Youtube und andere Herausforderungen

In diesem Urlaub war ein weiteres Ziel, einige neue Tonaufnahmen für mein Geräusch-Archiv zu produzieren. Da bot sich eine Ortschaft so nah am Wasser doch direkt an. Dummerweise haben wir eine sehr stürmische Woche erwischt, was die Aufnahmen im Freien mit meinem bescheidenen Equipment doch eher unmöglich machte. In Amsterdam kam ich dann doch zumindest in den Genuss von Aufnahmen der Trambahn und dem Stadttreiben. Dann sollte ich aber mehr Zeit für eine kleine Videosession haben. Plaudern wollte ich über die aktuelle Produktion der dritten Folge von Mortuorum Cibus an der seit Ende Mai arbeite. Da auch meine Kamera einen Totalausfall hat, musste auch hier mein Smartphone herhalten. Nicht optimal aber machbar. Das Video gibt es übrigens auf meinem Youtube-Kanal zu bewundern. Ein 15-minütiges Reisetagebuch mit einem Schwank aus der Ohrenkino-Hörspiel-Produktion. Schaut mal rein und lasst einen Kommentar da, wie es Euch gefallen hat. Ein zusätzliches Erschwernis war auch die Speicherkapazität im Smartphone. Da ich nicht auf die mobile Arbeit vorbereitet war, ging der Vorrat an Speicher schnell zur Neige. Die neue Speicherkarte lag noch frisch verpackt auf dem heimischen Wohnzimmertisch. Aber es hat ja noch einmal alles geklappt, denke ich.

Bube, Dame, König, Gras – Amsterdam lässt grüßen

Am vorletzten Tag unserer Urlaubsreise stand nun endlich Amsterdam auf der Tagesordnung. Mit Auto haben wir in weiser Voraussicht einen Park + Ride Parkplatz am Rande der Stadt angesteuert. In Amsterdam möchte man in keinen Fall mit dem Auto festhängen. Mit der Trambahn ging es direkt zum Hauptbahnhof. In der Fahrzeit von keiner Viertelstunde bot sich dann auch die erste ordentlich Tonaufnahme an. Eine Trambahn hatte ich schließlich noch nicht in meinem Geräusch-Archiv.

Amsterdam, was eine schöne und bunte Stadt. Auch hier ist Wasser und Boote ein großer und lebendiger Teil. Touristen lassen sich entspannt die Grachten vorführen oder ziehen, wie wir, zu Fuß durch die Altstadt. Viele junge Menschen treiben sich in den schmalen Straßen und Gassen umher. Fahrradfahrer und Mofas perzen mit einem Affentempo durch die Menge, frei nach dem Motto: „Wer bremst , verliert!“. Man sollte also achtsam eine Straße oder einen Bürgersteig passieren.

Für das kulinarische Wohl gibt es alles was das Herz begehrt. Amsterdam ist international und bietet den Touristen die gesamte Palette vom Pomm friet bis zu ausländischen Fisch-Spezialitäten. Zum Nachtisch gibt es ein Tütchen Gras. Ein Geruch den man sehr oft und nahezu überall begegnet. Es könnte da durchaus Zusammenhänge in den Eigenheiten der Amsterdamer geben. Wir haben uns jedenfalls die wohl schmalste 3-stöckige Pizzeria in ganz Holland ausgesucht. Lecker wars. Teuer muss Amsterdam nicht unbedingt sein. Ich habe zu Bonn oder Köln zumindest keine großen Unterschiede im Preis feststellen können – beim Essen. Bei Kleidung hat der Amsterdamer in jedem Fall ein anderes Verständnis vom Preis. Dafür gibt es auch sehr nette Klamotten. Wir sind in jedem Fall sehr zufrieden und mit schönen Bildern wieder zuhause eingetroffen.

Link zum Video: MeinOhrenkino macht Urlaub

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