Hörspiel-Blog

Midnight Tales Folge 27 und 28

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Die Freunde erreichen gerade die spanische Küste und wollen an Land gehen. Dann ein Schuss! Alberto kann den Satz nicht mehr beenden und sackt leblos zusammen. Wer hat geschossen und warum? Hatte Alberto doch recht gehabt und die Freunde haben mit der Überfahr nach Spanien einen riesen Fehler begangen (Achtung Spoiler)?

 

Es geht weiter

Alberto ist tot. Dann gibt sich der Schütze auch gleich zu erkennen. Zwei spanische Brüder nehmen die vier Freunde gefangen. Thilo, der schwer verletzt ist, erschießen sie kurzer Hand, da er nur Ballast für sie ist. Jacqueline wir am Boot zurückgelassen. Für sie haben die Brüder keine Verwendung.  Die Vögel werden sich schon um die kümmern. Die anderen sollen auf dem Schrottplatz der Brüder schuften. Für Rebecca haben die beiden aber noch eine ganz besondere Aufgabe. Einer der Brüder nimmt sie mit auf sein Zimmer. Als Dr. Wiggeshoff die Brüder zu Vernunft rufen will, wir auch er einfach erschossen.

Während dessen gibt Jacqueline ihre Freunde nicht auf und schafft es schließlich den eingesperrten Sebastian zu befreien. Gemeinsam überwältigen sie die Brüder und können fliehen. Der Zustand von Sebastian wird aber immer schlechter. Er befürchtet, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte. Mit dem Auto der beiden Brüder machen sie sich auf zur deutsch-französischen Grenze. Bei einem Überfall wird ihnen jedoch das Auto gestohlen. Sie müssen zu Fuß nach Deutschland reisen.

Sebastian, dem es immer schlechter ging, müssen sie auf der Reise schweren Herzens zurücklassen. Er erlag dem Virus. In Deutschland angekommen machen sie jedoch die Bekanntschaft von Adem, der am Boden gefesselt den Attacken der Vögel ausgesetzt ist. Zusammen schlagen sie sich bis nach Köln durch, um Jacquelines Familie zu suchen. Als sie erneut von den Vögeln attackiert werden, kommt ihnen eine Art Militär zur Hilfe. Diese nimmt die 3 Freunde jedoch gefangen. Sie werden eingesperrt und erhalten alle eine Spritze mit unbekannten Inhalt. Dann machen Sie eine unglaubliche Entdeckung.

 

Das große Finale

Auch in der zweiten Hälfte des Jubiläums-Vierteilers bleibt es weiterhin spannend. Auf ihrem Weg in die Heimat erleiden die Protagonisten Verluste und fühlen sich nirgendwo sicher. Immer auf der Hut vor den Vögeln die jederzeit angreifen können. Auch der neue Mitstreiter „Adem“ bekommt sozusagen sein eigenes Kapitel. Man ist sich nicht sicher ob man diesem Mann trauen kann. Frank hat das sehr schön in seine Story eingearbeitet.

MIDNIGHT TALES Jubiläum Teil 1

Die Midnight Tales feiern Jubiläum. Das hat Christoph Piasecki von Conendo Media dazu veranlasst, den Fans etwas ganz Besonderes zu präsentieren: „Tote neue Welt“. Ein Hörspiel in vier Teilen. Autor für die Folgen 25 bis 28 ist niemand anderes als Frank Hammerschmidt. Ich habe mir die ersten beiden Teile von „Tote neue Welt“ einmal angehört. Ob Top oder Flopp erfahrt in meiner Rezension.

Rezension lesen

Die Atmosphäre in den letzten beiden Folgen 27 und 28 ist weniger düster dafür etwas bedrohlicher als noch zu Beginn der ersten beiden Folgen. Man nimmt die Umwelt und die aggressiven Vögel schon als selbstverständlich war. Jetzt sind es auch die Menschen, von denen eine Gefahr ausgeht. Die Protagonisten haben es also nicht mehr nur mit dem Vogel als Feind zu tun.

Das Ende der Storty halte ich soweit auch für gelungen. Wir bekommen hier keine wundersame Heilung vorgesetzt. Das Ende ist weitaus realistischer und es endet auch nicht wirklich in einem ersehnten Happy End. Wir erfahren aber endlich was man eigentlich auch schon lange vermutet hatte, was es denn mit dieser Pandemie auf sich hat.

Was mich etwas irritiert hatte war auf der abenteuerlichen Reise der Protagonisten die Grenzübergänge. Immerhin musste von Spanien aus über Frankreich nach Deutschland. Und nicht immer stand ein Auto zur Verfügung. Teilweise mussten die Protagonisten auch einen Fußmarsch zurücklegen. Im Hörspiel sind sie gefühlt nur wenige Tage unterwegs.

 

Mein Fazit zu „Tote neue Welt“

Der Vierteiler ist für mich mein absoluter Favorit der Midnight Tales. Die Story ist durchweg stimmig und man ist immer gespannt, was als nächstes passiert. Auch wenn das Ende etwas schmucklos ist, wird man nicht enttäuscht. Frank bleibt konsequent bei seiner Story und bereitet der Geschichte ein logisches Ende mit einer sehr netten Spitze. Wir bekommen einiges an Thrill und Grusel geboten, dabei bleiben die vier Teile immer kurzweilig und spannend. Von mir gibt es daher für die beiden letzten Folgen und damit der ganzen Story die MeinOhrenkino-Hörspiel-Empfehlung.

 

Sprecherinnen & Sprecher:

Jacqueline Arendt – Stephanie Kirchberger
Rebecca Jepsen – Vera Bunk
Jens Wiggeshoff – Markus Raab
Tilo Prebe – Jacob Weigert
Sebastian Bahrens – Bastian Sierich
Diego – Matthias Keller
Eugenio – Matthias Keller
Sophie Gerling – Rieke Werner
Yvonne Gerling – Yvonne Greitzke
Dr. Kamphausen – Marko Bräutigam
Oberst Schäfer – Constantin von Westphalen
Französin – Cécile Remars
Dr. Torchalla – Jürgen Holdorf
Host – Peter Flechtner
Credits – Alex Bolte

Dramaturgie, Regisseur, Produzent: Christoph Piasecki
Buch: Frank Hammerschmidt
Musik: Michael Donner, Scott Lyle Sambora, Alexander Schiborr und Konrad Dornfels
Schnitt: Stefanie Berg und Anika Roth
Sounddesign: Erik Albrodt
Design & Illustration: Alexander von Wieding
Produktion & Vertrieb: Contendo Media GmbH

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